Dienstag, 14. Juni 2016

# Reingehört # Blitzurteil: Echoes of Yul - Cold Ground

Was ein Brett von den polnischen Drone Doomern Echoes of Yul. Gesang ist nicht vorhanden, alles was spricht sind stilvoll eingesetzte Samples, welche in der Lage sind die Songs zu tragen beziehungsweise eine Atmosphäre aufzubauen, davon abgesehen ist da nicht viel. Ein tonnenschwerer Bass dröhnt aus den Boxen und zermalmt einfach alles.

Die Lieder sind weder eingängig, noch groß abwechslungsreich, die Musik hat nicht mal eine Emotion, scheint davon komplett befreit zu sein. Die Musik ist mehr ein Zustand, der alternativlos und konsquent für sich selbst steht, der Spannung in sich trägt, sie aber nicht sonderlich ableitet sondern einfach behält.

Ich kann nicht mal sagen was an der Band gut ist, weil eigentlich absolut nichts hervorsticht und dennoch steht alles selbstsicher für sich selbst und schafft eine einzigartige Atmosphäre. Wirklich sehr schwer, schleppend, dröhnend und raumfüllend.

Keine Ahnung was da gemacht wird, aber es wird gut gemacht, wirklich sehr gut! 5 Blitze!

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