Mittwoch, 15. Januar 2014

Blogbetrieb für unbestimmte Zeit eingestellt!

Ich schließ hier temporär die Pforten um einige dringliche Dinge zu erledigen, hoffe aber in Zukunft wieder voll und ganz da sein zu können! Es gibt keinen Grund zur Besorgnis, weder um mich noch um den Blog - weitere Beiträge sind u.a. auch schon vorbereitet - nur eben leider nicht kurzfristig. Ich danke für das Verständnis und hoffe man liest sich irgendwann auch wieder... ;)

Montag, 6. Januar 2014

Panzer Division Marduk 2013 – 08ter Dezember @ Steinbruch Theater Mühltal



Was für ein geschissener Tag! Wirklich rechtzeitig gespeist und Stiefel sogar komplett geschnürt und gemütlich mit ordentlich Zeitpuffer losmarschiert, erste Anlaufstelle Bankautomat und natürlich, wie konnte es anders sein? Kaputt!
Nicht deren ernst, ich kann nicht mit grob überschlagen 10€ in den Bruch laufen – fuck! Sonst keine Filiale mehr auf dem Weg zur Bahn, Freundin angeklingelt um auf komplizierte Art und Weise herauszufinden wo in Mühltal die scheiß Bank ist. Wäre kompliziert geworden, aber Murphy hatte noch viel weitreichendere Pläne. Gerade als ich den Bus auf den Weg ins Nirwana bestieg und sich dieser in Fahrt setzte, der nächste Tiefschlag. Wo ist meine scheiß Karte? Fuck² - ich hatte die Karte daheim liegen gelassen. Erste Haltestelle gleich wieder raus, mitten im Wald liegend (Lichtung nennt sich Trautheim) und schnell zur Haltestelle zurück gesprintet. Plan sagt, Bus zurück fährt in 5 Minuten, erste Band schon mal abgehakt aber noch Schadensbegrenzung. Problem: Bus kam nicht, erneuter Blick. Fuck³ - heut ist Sonntag. Bus kommt erst in gut einer halben Stunde. Inzwischen schon Gift und Galle gespien und am liebsten den nächsten Mülleimer vertreten. Zweite Band von der Liste gestrichen. Mit Bus wieder zurück gefahren, erneut auf die Bahn warten müssen – in die Stadtmitte tuckern um Geld zu holen, mit Bus wieder nach Hause fahren, Karte holen, wieder zur Haltestelle laufen und auf Bahn warten, wieder umsteigen und auf Bus warten – ich hatte schon so einen Hals, meine Augen müssen Funken gesprüht haben und Lust hatte ich auch schon nicht mehr, aber dann wären die fast 20€ komplett im Eimer gewesen. Unterwegs noch schnell die erste Dose vergärten Apfelsaft runtergezogen und das Pfand als Knetball missbraucht.

Ich kam dann zur dritten Band – wenn mich nicht alles täuscht müssten dies Death Wolf gewesen sein, spielten natürlich auch totalen Müll der mir in der Situation absolut gar nicht zusagte und meiner Laune nicht weiters behilflich war. Dann wurde es kurz doch noch besser, aber das war auch schon der letzte Song. Bravo, das dürfte nicht mal der  halbe Auftritt gewesen sein.

Dann waren Grave an der Stelle. Ich kannte bislang nur die 5 Tracks von ihnen, welche einst der Legacy bei lagen. Waren irgendwie ein wenig anders, kamen live roher rüber. Mein Eindruck äußerst zwiegespalten. Zum Einen echt gelungene Parts mit ordentlich Druck oder aber verfrickelten Melodien, dann wieder Parts die mir nicht zusagten. Vielleicht war ich aber auch nicht wirklich bereit dazu, dem Abend noch sonderlich viel Positives abzugewinnen. Es war eben nicht so wie ich es erwartet hatte und ich hatte schon mehr als genug heute anders erwartet und von daher nervte mich dies zeitweise. Der Auftritt war in Ordnung, aber in dieser Stimmung nicht unbedingt zu wiederholen.

Dann kam die Special Show von Marduk, welche scheinbar zwei ganze Alben im Setlist hatten. Unter anderem ‚Panzer Division Marduk’ welche sich auch bei mir in der Plattensammlung heimisch fühlen. Scheinbar, weil ich nicht wirklich einen Song davon heraushörte und/oder zuordnen konnte. Dafür bin ich nicht Marduk-Hardcore Fan genug um bei dem Highspeedgepolter so etwas wie große musikalische Unterschiede festmachen zu können. Ich hasse den Ausspruch bei dieser Thematik, aber hier hörte sich tatsächlich verdammt viel irgendwie ziemlich gleich an. Es gab keine Höhepunkte, noch Tiefpunkte oder sonst irgendetwas Besonderes. Was den Auftritt am Leben hielt war einfach die Energie, welche dem Auftritt und dem Sound inne wohnte. Das funktionierte überraschenderweise gar nicht mal so schlecht, ansonsten wäre der Abend aber auch so was für die Tonne gewesen.

Die Frage ob Marduk eine gute Liveband sind beantworte ich daher mit einen entschiedenem Jein. Sie schaffen es einem auf Dauer in meinen Augen öden Prinzip Leben einzuflössen. Das ist zwar eigentlich so was wie ein Minimalziel, aber das Erfüllen sie gut.

Und da Marduk halt so schnell spielen, war das ganze trotz scheinbar zweier Alben auch so verdammt früh aus wie selten, was mich natürlich noch mehr anpisste, immerhin hatte ich so noch weniger vom Abend wie erwartet. War einfach nicht mein Tag, damit habe ich mich inzwischen abgefunden, aber war eben so.

Grüße gehen dafür an Markus und Katrin welche ich erneut wieder traf. Ohne viel Geschleime ganz ehrlich das erfreulichste am Abend. Drrrrrr – Bericht aus!

Sonntag, 5. Januar 2014

Nocte Obducta – Verderbnis (Der Schnitter kratzt an jeder Tür) (2011)


Frontcover

Bislang hielt ich meine Reviews ja strikt sammlungschronolgisch, heißt wenn ich von einer Band drei Alben zur Auswahl hatte, wählte ich jenes, welches ich zuerst gekauft hatte. Hier breche ich damit zum ersten Male und finde es auch nicht im Geringsten schlimm. Zu Nocte Obducta kam ich eh so verdammt ungeordnet und quer, stieg zeitgleich mit beiden Nektaralben ein während ich via Youtube auch Songs von der Stille EP und einigen anderen Veröffentlichungen hörte. Zudem war dieses Album mehr oder minder das Comebackalbum nach der Sequenzenscheibe. Sollte an alte Werke wie Schwarzmetall anschließen – tat es dann aber doch irgendwie nicht und dann waren da auch noch alle möglichen ehemaligen Sänger mit an Bord. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht mehr auf was ich hoffen konnte oder sollte, zumal sich bislang herauskristallisierte, dass mir Agrypnie inzwischen wesentlich besser gefiel als Nocte Obducta und bevor das zunehmend chaotisch wird, der Sprung ins damals eisig kalte Wasser…

Tiefrote Rufe“ knistert erst etwas und kommt dann mit verhaltener Gitarre, welche dann hinter dem Vorhang heraus bricht aus den Boxen und ein recht melodischen Midtemposong mit sphärischen Hintergrund abgibt. Tempowechsel und „länger“ gezogene Passagen gibt es ebenfalls, mittig fährt der Song komplett zurück und betont erneut das sphärisch Wabernde mit surrenden Gitarren und wären wir beim Nektaralbum jetzt irgendwo erst in der Mitte des Songs, spielt dieser sich dann überraschend schnell und leise aus. Der Song geht in Ordnung, ohne Zweifel – aber er hat nicht wirklich einen Wow-Effekt oder sonst eine Prägnanz welche sich festsetzt. Er deutet auch maximal an, was die Band auf den Nektar Alben geschaffen hat, vertieft sich dabei aber nicht und bleibt somit leider ohne große Konturen. Für einen Aufhänger fast schon unentschuldbar schwach. 5,5 Punkte

Erschienen bei: MDD Records
EAN-Nr.: 4042564134100
Katalog-Nr.: MDD65

Versteckt hier der legendäre "Gruß" an Kanwulf.
Ein Vergleich der Lyrics lohnt sich in der Tat...
Vielleicht reißen es ja die „Schlachtenflieder“ welche zumindest schon mal mehr Zug nach vorne haben. Zwar kann von vorwärts preschen nicht die Rede sein, zumal auch hier recht schnell wieder atmosphärisch gebremst wird, aber zumindest der plötzliche Sängerwechsel gibt dem Ganzen schon Mal im positiven Sinne mehr Abwechslung und gestalterische Tiefe. Trotzdem lässt auch dieser Song mich unbarmherzig und überraschend kalt. Es gibt die kleinen Stellen wo ich mir denke, es könnte jetzt was gehen – aber sie sind nicht ausgearbeitet beziehungsweise der Song hat nicht die Länge oder den Raum um diese auszuarbeiten. 6 Punkte

Einen lustigen aber auch latent peinlichen Fehler gibt es auf der CD beim Titel „Schweißnebel“. Der CD-Info, unter anderem beim Rippen für den mp3 Player fehlt einfach das „W“. Ob das Absicht ist? Irgendwie fast denkbar, wie auch sonstige Anspielungen und Verwirrweise in den Texten und Titeln. So ganz hinter das Geheimnis von Nocte komme ich irgendwie nie, vielleicht auch ein Grund warum mir der Zugang oft - und vor allem hier, so erschwert wird. Der Song fängt aber schön tief brummelnd an und eine knarzige Stimme verliest auf bekannte Art und Weise einen Text. Das Tempo ist sehr schleppend, die Stimmung diffus, der Text lyrisch verschlungen, geheimnisvoll und irgendwie vielsagend oder vielleicht auch eher zeichnend, anskizzierend. Es baut sich unweigerlich ein Druck auf, durch das ziellose Umherwandern, den gehemmten und gebremsten Aufbau, welcher sich zum Schluss allerdings fast schon befreiend in einer weiteren Gesangsspur, -art und –farbe lösen kann. Bleibt mir dennoch ein Rätsel, allerdings schon ein besseres. 6,5 Punkte


Es ist ein knallharter Bruch mit dem gerade ausgeklungenen Lied, „Niemals Gelebt“ kommt mit einer überraschend punkigen Attitüde dahergerotzt. Flott und unverfroren dauert es gerade mal gute zwei Minuten und ist dennoch ein wichtiges Zeichen für das Album. Werft eure Erwartungen komplett, aber so was von komplett über den Haufen, die Band kehrt sich einen Scheiß darum! Das Lied selbst ist nicht sonderlich spektakulär, ich finde es nicht mal gut oder großartig erwähnenswert, aber die Signalwirkung des plötzlichen Auftretens, den Mut und die gleichgültige Einstellung gegenüber des Vertreten Müssens – könnte und sollte noch gerade so 6 Punkte wert sein.
Die Bookletgestaltung ist in der Tat auf das
minimalste reduziert, aber gut lesbar und beinhaltet
alles was notwendig ist.

Beim nächsten Titel „El Chukks Taverne“ muss ich unweigerlich an Monkey Island denken, das geraunte Ho-Ho-Ho tut sein übriges dazu. Fröhliche Piratenstimmung kommt aber mitnichten auf, dafür klingt die Stimme schon zu ernst, zu keifend, zu fies und unberechenbar, unsicher darüber welche Intention und Überraschung dahinter lauert. Die Musik ist roh aber in gemäßigtem Tempo – die Keyboards erschaffen wieder einen unheilvollen Klang. Einerseits zerbrechlich, vergänglich und schon längst entschwunden. Auf der anderen Seite unglaublich ungemütlich und hinterhältig, unberechenbar. So präsentiert sich auch der Song, zumindest aber ist er schon Klang- und Bildgewaltiger. 7 Punkte

Obsidian Zu Pechstein“ kommt eine Schlüsselfunktion zu Gute, welche ich allerdings nicht komplett ent’schlüssel’t habe. Das Lied ist anklagend, vielleicht auch hämisch oder bedauernd aber nicht zwangsläufig bereuend. Wie dem Text unterhalb der CD zu entnehmen ist, auch Kanwulf von Nargaroth gewidmet, als Anregung – sich diesen Song als Vorlage für weitere Plagiate zu nehmen. Der Text sei ein wenig elitär und nehme das Maul ziemlich voll. Eine unmissverständliche Anspielung von Nargaroths „Herbst“ und Nocte Obductas „Atme“ welche sich textlich zu zufällig ähneln um eben nur Zufall zu sein. Ob sie aber noch mehr andeuten, noch mehr meinen oder mit dieser Überlegung nur spielen? Das Lied verrät nichts dergleichen, fängt mit roh sirrenden Gitarren an beginnt langsam aber sicher mit stumpfem Rhythmus und Drums sich vorwärts zu schieben. Eingerahmt von einer Überdimension Sphäre lässt es den Song größer erscheinen, während die Gift sprühende Stimme es wie eine Persiflage wirken lässt und sich die Frage nach Gehässigkeit nicht ohne die der Notwendigkeit stellen lässt. Die fast schon herrschende Stille im letzten Drittel gibt dem Ganzen mehr Raum als es gebraucht hätte, sie wirkt fast schon leer und erschafft eine unsichtbare Spannung, die nicht greifbar und auch nicht direkt unheilsvoll – aber irgendwie doch sehr vorhanden, mitschwingt. Gegen Ende braut sich all dies zusammen, der Pegel schwillt wieder an, steuert auf das Finale zu und bricht aber einfach vorher ab. Hinterlässt Fragezeichen, zwischen künstlich gestreckt oder kunstvoll arrangiert – aber auch etwas mehr Substanz, endlich. 7,5 Punkte
Backcover und Tracklist
 Wir nähern uns dem Ende. Mit „Wenn Ihr Die Sterne Seht“ folgt schon der Vorletzte Song.
Hier ist wieder viel Tempo drin, wieder ein großer Kontrast. Von langsam verspielt, nachdenklich im letzten Song zu direkt und kompromisslos, ohne aber Stil vermissen zu lassen. Keine tumbe Prügelorgie, dennoch irgendwie von erhabenem Schein und auch zu progressiv um diesen kleinen Ausbruch durchzuziehen. Nein im Gegenteil, man fällt wieder zurück in den Ambientpart um sich beruhigt wieder aus selbigen zu lösen um das Lied, wie auch textlich irgendwie ungelöst zu verlassen. Ich wird nicht ganz schlau aus den Jungs. 7 Punkte

Dass ich mich danach sehne wäre unfair und unpassend ausgedrückt, aber im letzten – unter anderem auch Titel gebendem Lied „Verderbnis“ erhoffe ich mir endlich einen Abschluss, eine versöhnliche Zusammenfassung des Klangbildes, etwas – was mir hilft die Puzzelteile zu ordnen.
Es erinnert vom Stil ansatzweise wieder dem vorherigen „Schweißnebel“, schwach vielleicht noch an „Vorbei“ von der Stille EP, allerdings mit einem anders klingendem Antrieb, hier geht zwischendurch fast alles direkt auf die Snare woran sich auch der Gesang rhythmisch orientiert. Dem Lied gelingt es bedingt das Album abzuschließen, das Keyboard und die Gitarren erschaffen zwar eine vergängliche, webende Stimmung – aber gewünschte Bündelung erfolgt nicht. Dafür fadet es recht stark und mit Nachklang aus, mehr oder weniger so wie ich es von der Band kenne, wünsche und erwartet hatte. 7,5 Punkte


Cover:

Das Cover ist jetzt nicht sonderlich klarer als die Musik, ein Schwarz-Weiß Foto, herunter gebrochen auf einen minimalen Kontrast an Details eines Bandmitgliedes, wie es offensichtlich an einem Tisch sitzt welchen man nicht sieht, dafür aber ein paar Flaschen, undefinierbare Sachen und eine Ananas. Genau das war es schon, hat sicherlich nur 5 Minuten gebraucht zu gestalten – sieht deswegen aber auch nicht schlecht aus, nicht wirklich durchgeknallt aber eben halt anders und irgendwie sagt das schon einiges. Ich finde das Cover ganz okay, aber mehr nicht.
Das Booklet ist auch sehr simpel gestaltet, schwarzer Hintergrund mit weißer Farbe, alle Texte sind enthalten, ein Bandfoto, merkwürdige Anspielungen mit einem seltsamen Humor, hinten noch eine kleine Zeichnung und die herrliche Ansprache an Kanwulf. Alles da was man braucht und zwischen den Zeilen noch mehr als man dachte.


Fazit:

Ich muss ganz unumwunden zugeben, ich verstehe Nocte Obducta nicht wirklich in Gänze, hier zumindest am allerwenigsten, sofern es überhaupt etwas zu verstehen gibt. Aber vielleicht ist dies der springende Punkt, welcher an der Bewertungsskala etwas nach oben hätte drehen können, vielleicht aber auch nicht.
Ich war aber ehrlich gesagt enttäuscht und ernüchtert, als ich das Album zum ersten Mal in den Fingern hielt und ich müsste lügen, würde ich sagen ich sei inzwischen damit warm geworden. Gehört habe ich es mehr als genug um zu wissen, dass da aber auch nicht mehr viel draus wird. Es ist anders als erwartet, auch nicht wirklich ein schlechtes Album, bietet reichlich und vor allem überraschende Abwechslung(en) und hat klanglich einen älteren, nicht hoch polierten Charme  – aber es hat für mich nicht wirklich einen roten Faden, lässt mir auch nicht viel übrig und bricht auch mit sämtlichen Erwartungen, welche ich an das Album gestellt habe. Dass ist das gute Recht der Künstler, meines ist es aber, dies in meiner subjektiven Wahrnehmung dann auch nicht ganz so zu mögen. Sagt mir leider trotz aller Bemühungen nicht so ganz zu wie ich es mir erhoffte.


Gesamtergebnis: 6,76

Gesamtspielzeit: 40:34
Durchschnittsdauer: 5:04
= halbe Wertung Song 4
= doppelte Wertung Song 6

Liedqualität: 6,76 (3x)
[ 5,5 + 6 + 6,5 + (0,5*6) + 7 + (2*7,5) + 7 + 7,5 ]  / 8,5 = 6,76
Cover: 6,50 (1x)
Cover: 5,0
Lyrics: 8/8 = 10
Aufmachung: 6,0

Abwechslung: 7,0 (1x)

Freitag, 3. Januar 2014

# Playlist - Woche 51''13'''

Kalenderwoche 51:

Einzigartige Künstler:  274
Gesamte Titel:  582
Insgesamt gespielt:  610


1. Katatonia 14x
2. In Flames 13x
3. Iced Earth 12x
4. Powermad 10x
5. Insomnium 9x
5. Naglfar 9x
5. Draconian 9x
8. Dio 7x
8. Morifade 7x
8. Graveworm 7x
8. Sólstafir 7x
8. Lifelover 7x
8. Imagine Dragons 7x


Während sich in den Top5 auch ebenfalls die Top5 der last.fm Jahrescharts 2013 tummeln und sich wertvolle Scrobbels in den direkten Kämpfen ergattern, richtet sich unser Blick hier mal etwas mehr ans Ende der Tabelle, da es dort doch einiges interressantes zu sehen gibt.

Während man Dio eher wenigen mehr vorstellen muss, sollte Morifade ein absoluter Geheimtipp sein! Eine wirklich starke Power Metal Band, welche wohl die wenigsten auf dem Radar haben. Aber sowohl Songwriting, Stimme und Produktion sind überdurchschnittlich und hör ich mir gerne immer mal wieder an. Ausprobieren!

Diesmal direkt drin sind Graveworm, nachdem ich sie nebenbei schon mal erwähnte und ihre Vorzüge beim aufpushen hervorstellte. Die Band spielt einen sehr melodischen Black Metal, welcher meiner Meinung nach fast eher Melodic Death Metal ist mit passagenweisen Black Metal Vocals. Ihre Produktion ist immer extrem pompös und basslastig und blässt einen förmlich um. Für Puristen womöglich überproduziert, zumindest aber extrem energievoll!

Ein Wort noch zu den Schweden um Lifelover. Absolut durchgeknallter aber eigenständiger DSBM mit teils zuckersüßen Melodien dafür aber absurden und verstörenden Vocals, Sampels und Kompositionsideen welche einfach nur verrückt sind. Die Band wurde ein bisschen gehyped, allerdings in meinen Augen nicht zurecht. Seit dem Tod von JB aber hatte sie sich aufgelöst. Schade darum, wenngleich ein solcher Tod in solch einer Kombo immer ein wenig ironisch ist.

Donnerstag, 2. Januar 2014

CD Einkäufe 2014



Da ist sie wieder, die gute alte Liste – auf dass sie sich wieder füllen möge wobei ich eigentlich immer noch einen Überschuss von hunderten ungehörten CDs und einen Mangel an Platz im CD Regal habe. Da ich mich aber kenne und ohne CD Einkauf nicht auskomme, diesmal mit einer weiteren Verschärfung um 2/3 des Limits vom Vorjahr.

Nebenbei sollte ich bis Ende 2014 mindestens 85% der CDs von 2012 gehört haben, sonst gibt es 2015 nichts. Boah bin ich gnadenlos diszipliniert. (Noch)

Ansonsten die Legende wie immer wie folgt:
Band neu in meiner Musiksammlung
Album noch nicht bei Musik-Sammler.de eingetragen
Nicht fett markierte Namen sind ab jetzt Heftbeilagen, welche aber - sofern Heft mitgekauft wurde, nicht in die Summe miteinfließen, da sie nur Zugabe und nicht Primäraufwendung sind!

(X) = CD ausreichend angehört, sodass sie zum Review ausgewählt werden könnte




Iced Earth - I Walk Among You
Casper - Hinterland
Sun Of The Sleepless / Nachtmahr - I
Iced Earth - The Reckoning
Fear Factory - Obsolete
Brainstorm - Metus Mortis
Thy Light - No Morrow Shall Dawn (geschenkt bekommen)
Mercury Falling - Pantarhei
Illusoria - Illusory World
Various Artists/Sampler - A Chance For Metal Sampler
Elvenpath - Wild Boars Of Steel
Elvenpath - Gateways
◯ - When Plants Turn Into Stones
Threat Signal - Threat Signal (X)
Tiamat - Amanethes
The 11th Hour - Lacrima Mortis
Graveworm - Fragments Of Death (X)
Texas In July - One Reality (X)
Candlemass - Death Magic Doom
Anthrazittt - M.A.W.A. (X)
Carpathian Forest - Defending The Throne Of Evil
Menhir - Die Ewigen Steine
Ancient - The Cainian Chronicle
Dunkelgrafen - Baphomet's Aeon
Scorpions - Pure Instinct
Scorpions - Crazy World
Scorpions - Face The Heat
Scorpions - Love At First Sting
Scorpions - Savage Amusement (X)
Scorpions - Hot & Slow - The Best Of The Ballads
Scorpions - World Wide Live (X)
As I Lay Dying - Shadows Are Security
As I Lay Dying - Frail Words Collapse
As I Lay Dying - A Long March: The First Recordings
Threshold - Subsurface
Riot - Immortal Soul (X)
Iced Earth - 5 Songs
Iced Earth - Iced Earth [LP] (X)
ColdWorld - The Stars Are Dead Now [LP] (X)
Katatonia - Discouraged Ones [LP] (X)
Okta Logue - Tales Of Transit City [LP+CD] (X)
Various Artists - 100 Oldies - The Sound of my Life (geschenkt bekommen)
Wisdom of Crowds - Wisdom of Crowds (geschenkt bekommen) (X)
Insomnium - Shadows of the Dying Sun (geschenkt bekommen)
Agalloch - The Serpent & The Sphere (geschenkt bekommen)
Isole - Bliss of Solitude
Agnetha Fältskog - A
Emperor - Anthems To The Welkin At Dusk
Marduk - Plague Angel
Dark Funeral - Attera Totus Sanctus
Katatonia - Kocytean [LP]
Esoteric - Subconscious Dissolution Into The Continuum
Procession - To Reap Heavens Apart
Isole - Forevermore
On Thorns I Lay - Orama
Katatonia - Last Fair Deal Gone Down (Digi-Book) (X)
Split: Primordial / Katatonia - [Primordial - Katatonia] [LP]
Immortal Rites - Art Of Devolution (Promo)
Legacy - Sickening Foresight (Promo)
Death Before Disco - Partybullet (Promo)
Arkhon Infaustus - Perdition Insanabilis (doppelt in Sammlung) (Promo)
Unleashed - Hell's Unleashed (Promo)
Various Artists/Sampler Underground Domination Vol. 1
SuidAkrA - Emprise To Avalon (Promo)
Sentenced - The Funeral Album (Promo)
The Retaliation Process - Downfall (Promo)
Raunchy - Confusion Bay (Promo)
Those Who Bring The Torture - Tank Gasmask Ammo (Promo) (X)
Visions All Areas - Volume 148 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 146 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 145 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 144 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 143 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 142 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 141 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 140 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 138 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 133 (nur CD)
Visions All Areas - Volume 132 (nur CD) 
Visions All Areas - Volume 131 (nur CD) (X)
Iced Earth - Night Of The Stormrider [LP]
Abigor - Supreme Immortal Art
Tidfall - Nucleus
Septrion ‎– Perpetual Frost
Various Artists/Sampler - ...For All Hate In Man! #10
Sanctification - Misanthropic Salvation
Katatonia - Live Consternation
Various Artists/Sampler - Confessions Of A Shopaholic
Imelda May - Mayhem (geschenkt bekommen) (X)
Shining - VI - Klagopsalmer
Shining - V - Halmstad
Shining - IV - The Eerie Cold
Shining - III - Angst - Självdestruktivitetens Emissarie
Shining - II - Livets Ändhållplats
Shining - Within Deep Dark Chambers (X)
Ashes of Ares - Ashes of Ares
Gorgoroth - Under The Sign Of Hell
Besessen - Schlachthof
Nattefrost - Blood & Vomit
Gods Of Darkness (nur CD)
Astan - Mehr Als Musik Sampler (nur CD)
With Us Or Against Us Volume 2 (nur CD)
Endless Endearments [Datensatz bei Musik-Sammler gesperrt]
Metal To The Metals (nur CD)
Season Of Mist / Holy Records (nur CD)
Deftone - Sampler 6/98 (nur CD)
Deftone - Sampler 5/98 (nur CD)
Deftone - Sampler 1/99 (nur CD)
Ablaze #28 Compilation Juli/August 1999 (nur CD)
Ablaze #22 Compilation Juli/August 1998 (nur CD)
Ablaze #19 Compilation Januar/Februar 1998 (nur CD)
Ablaze #21 Compilation Mai/Juni 1998 - Metal Explosion/6 Jahre Adipocere (nur CD)
Ablaze #29 Compilation Oktober/November 1999 (nur CD)
Ablaze #23 Compilation September/Oktober 1998 (nur CD)
Ablaze #25 Compilation Januar/Februar 1999 (nur CD)
Legacy #61 (03/2009) (nur CD)
Legacy #26 (04/2003) (nur CD)
Deftone - Sampler 3/98 (nur CD) (X)
The Sound Of Hardline Magazin - Volume 11
Savatage - Gutter Ballet
Savatage - Power Of The Night (X)
Savatage - Edge Of Thorns
Savatage - Streets - A Rock Opera
Savatage - Hall Of The Mountain King
Rock Hard - Lauschangriff Vol. 025 (Zeitschriftbeilage)
Katatonia - Last Fair Deal Gone Down (X)
Iced Earth - The Dark Saga [LP] (X)
Iced Earth - Plagues of Babylon (X)

Summe: 667,31€
Erlaubte Maximalsumme: 660,85€
Stand: 100,98% der Summe in 97,00% der Zeit! [WEIT über dem Ziel!]

Mittwoch, 1. Januar 2014

Frohes neues Jahr 2014 + Umfrage



Moin,

ich hoffe jeder hat den Sprung ins neue Jahr erfolgreich geschafft und das letzte Jahr zufriedenstellend abschließen können. Was meine Blogs anbelangt bin ich echt überrascht wie viel ich da doch noch auf die Reihe bekommen habe und vor allem der Anstieg speziell gegen Ende des Jahres neben der mehr als stressigen Weihnachtszeit meistern konnte.

Die Umfrage über die #Playlist! hat bislang ergeben, dass ihr (2:0 Stimmen) damit momentan recht zufrieden seid und eine Fortsetzung wünscht. Solange nicht alles schon doppelt und dreifach gesagt wurde – manche Bands werde ich wohl immer häufiger hören als andere, führe ich das auch gerne fort. Alternativ dazu habe ich schon die ein oder andere grobe Überlegung für eine weitere, kleine Mini-Serie.

Ansonsten kann ich noch nicht sicher sagen wie dieser Blog auch 2014 über die Runden kommt. Es gibt noch einige offene Baustellen und Ungewissheiten, welche zu einem sehr baldigem Zeitpunkt Vorrang haben werden und haben müssen. Wie genau dies dann aussehen wird, kann ich leider noch nicht abschätzen – ich könnte wieder auf Vorrat schreiben und teilweise habe ich damit schon angefangen, allerdings müsste ich dies ebenso für den Literaturblog tun, welcher inzwischen sämtliche Vorräte aufgebraucht hat.

Aber da mir das Bloggen Spaß macht und irgendwie auch wichtig ist – hoffe ich da auch einen Kompromiss finden zu können. Die Umstrukturierung stockt derweil noch ein wenig, bin im Moment noch gar nicht dazu gekommen. Die Leiste oben soll wieder schlanker werden, nur noch eine Zeile statt zwei um nicht so überfüllt zu wirken. Die Chronik soll impliziert werden, der ein oder andere Bug sollte ausgemerzt, überwunden bzw. die Ursache herausgefunden werden – die Labels ausgebaut werden, die CD Reviews langsam auch genauer nach Untergenre differenziert werden und und und…

Da bald das 20te Review ansteht, habe ich mir überlegt – dass jede 20ste CD entweder ein Sampler oder aber eine alte, verkaufte CD wird je nachdem was mir die Jukebox als erstes befiehlt. Wird vorab ein Sampler gepickt, ist jener dran – sollte dies nicht der Fall sein, versuch ich alte CDs vor den Kadi zu ziehen. Hierbei zählt Cover nur halb so viel. Dabei kann ich aber ganz sicher garantieren, dass ich jede verkaufte CD wirklich gut kannte und zumindest noch als mp3 vor mir liegen habe. Wobei dieser Qualitätsunterschied wirklich noch das geringste Problem besagter, verstoßener Scheiben ist.

Ja vielleicht räume ich auch noch irgendwann mein Zimmer ordentlich genug auf um mal Fotos meiner Sammlung zeigen zu können. Wie auch immer – ich hab auch 2014 noch Bock auf dieses Projekt und ich hoffe nach wie vor einen abwechslungsreichen und interessanten Mix zu bieten. Wenn ihr irgendetwas vermisst oder besser gemacht haben wollt, schreibt es ruhig in die Kommentare – war ja gerade erst Weihnachten. Ihr dürft euch also ruhig noch was wünschen… ;)