Freitag, 31. August 2012

Jetzt bei Blog-Zug.com

Halli, Hallo ... während ich mit Halsschmerzen den Tag totlutsche und gurgele und mir nebenbei überleg, den überfällige Breezebericht in die Tasten zu hauen, hab ich mich stattdessen in der Blog-Zug Welle miteingehängt.

Seit Anfang der Woche hatte ich nämlich einige Backtrackinglinks von der Seite auf meine Blogs gesehen und bin der Sache mal nachgegangen. Blog-Zug listet mehr oder weniger diverse Blogs und verbindet so die User miteinander. Dies ist natürlich eine gute Möglichkeit selbst andere Blogs kennen zu lernen als auch seinen eigenen besser zu promoten.

Ich bin zwar noch nicht mit allen Besonderheiten und Eigenschaften ganz firm, aber ich schau wie ich an der Sache dran bleibe.

Wer potentiell Interesse daran hat und sich so selbst auf die Suche begeben möchte, kann hier nachschauen:

http://blog-zug.com/
http://forum.blog-zug.com/

(Ich geb fairerweise zu, dass dies personalisierte Links sind, welche mir auf dieser Plattform Punkte geben. Dies ist für euch kein Nachteil, für mich aber eine Chance mehr Punkte zu sammeln und mehr Leser zu gewinnen. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel sondern unterstützt mich damit. Selbiges gilt für das unten eingebaute Widget.)

Montag, 27. August 2012

Party.San Festival 2012 - 9/10/11ter August @ Schlotheim


Guten Tag, ich hätte gerne Magervark!

Nachdem wir schon zwei Tage zuvor Besuch beherbergten und im nahe gelegenen Biergarten unser Auto testeten, begann unsere Reise an einem Donnerstag zur Mittagszeit und endete kurz vor Ziel natürlich in einem Anreisestau direkt vor einer Wohnsiedlung, deren Bewohner uns wie Tiere beglotzten. Wartepausen wurden natürlich genutzt um den hilflosen Autofahrern Flyer in die Hand zu drücken, welche überwiegend scheinbar behalten wurden, statt weggeworfen, angezündet und/oder schlimmeres damit geschah.

Kurz vor dem Einlass wurden wir auch schon abgeholt und erfolgreich zu der bereits am Mittwoch schon hochgefahrenen Gruppe gelotst, sodass wir schlussendlich eine gut 14-30 Kopf starke Gruppe waren, die ich mehr oder weniger fast komplett direkt oder teils indirekt über Forenbeiträge und flüchtige Sichtungen kannte. Dass sich dieser Stellplatz am anderen Ende des Campingeländes befand war nicht weiter schlimm, da das Festival – ausgelegt für maximal wenn überhaupt 10.000 Besucher – klein genug war um die Strecke zur Bühne recht bequem zu Fuß zu bewältigen. Auf den zwei Landebahnen welche als Hauptwege dienten, ließ es sich sehr gut laufen und die Gefahr einer Schlammwüste bestand so überhaupt nicht, eher die – über Flunkyballspieler zu stolpern.

100PS - mindestens!
Viel spielte am Donnerstag nicht, die erste angestrebte Band Vallenfyre verpasste ich leider zeitlich, konnte mich aber zumindest damit trösten, sie eine Woche später auf dem Summer Breeze sehen zu können.

Den Auftakt bildeten also Sólstafir welche zugleich mein persönlicher Headliner des Abends waren. Eine Dreiviertelstunde zockten die Isländer ihr Set, welches ob der Spiellänge der einzelnen Songs natürlich nicht viele Lieder waren. Klang und Performance war okay, der Hall in der Stimme passend – dennoch nicht der beste Auftritt den ich von den isländischen Cowboys gesehen habe.

Danach folgten Sodom und Bolt Thrower („Die Kids kaufen’s halt“) welche nicht wirklich meinem Geschmack entsprachen, noch einen für mich sonderlich anziehenden Auftritt an den Tag legten. So beschränkte ich mich größtenteils darauf, nach Essen und CD’s inklusive Merch zu suchen, während im Hintergrund die Band spielte. Die Merchstände waren recht angenehm kreisartig um das ganze Gelände verteilt und die Menschenmasse übersichtlich genug, als dass man auch von dort gut auf die Bühne sah.

Hier fing der Stau irgendwo an...
Bier für 2,50€ für 0,4 Liter waren in meinen Augen ein fairer Preis und so endete der Abend heiter und fröhlich auf dem Campinggelände, mit noch mehr Alkohol einem verfi*** Schluckauf bis vollends alle schlapp machten und ich allein über den Platz schlich und hier und dort ein Bierchen oder einen Apfelwein verkostete bis ich beschloss mich kurz vor 7 Uhr morgens Alibi mäßig noch für eine Stunde auf’s Ohr zu hauen. Der Boden war ziemlich hart und von Mäuselöchern gesäumt, dazu später mehr.


Der nächste Tag fing gewohnt windig und kühl, aber auch gemütlich an. Die erste Band stand erst am frühen Abend auf dem Programm und so lohnte es sich auch die „Sanitäreinrichtungen“ unter die Lupe zu nehmen.


Duschen kostete 1,50€ - sauberes Klo 0,50€ und für diejenigen, die so was ganz oft nötig haben, gab es für 6€ eine „Shit & Shower“ – Flatrate was ehrlich gesagt eine coole Idee war. Trotzdem für mich absolut überflüssig, mit Hilfe eines strategischen Verdauungsplans kam ich mit 1€ preisgünstig weg - die Erwähnung des Ganzen ist deswegen noch sinnvoll, da die Toiletten wirklich sauber und das Personal sehr freundlich waren.

Und da es wirklich windig und kühl war und die Wolken die Sonne fleißig verdeckten, stand ich dick angezogen bereit zum Abmarsch. Ziel war Dark Fortress welche beim Ragnarök Fesival schon sehr überzeugen konnten und daher Pflichttermin waren. Da die Sonne aber ein Arschloch war, kam sie natürlich just in dem Moment in voller Pracht aus ihrem Versteck und beheizte meine Klamottenschicht und leuchtete die Band prächtig aus.
Das süße kleine braune Zelt war unsers. Natürlich
viel zu klein für einen "Riesen" wie mich,
aber sowas wie schlafen ging schon
Neben einem minimal schlechteren Sound, waren es daher lediglich atmosphärische Gründe welche erfolgreich verhinderten, dass die sympatische bayrische Black Metal Band ihren obig erwähnten Auftritt toppen konnte. Musikalisch voll und ganz überzeugend war es ein wirklich gelungener Gig, er wirkte halt nur nicht ganz so cool wie schon mal gesehen.

Immolation hatte ich mir irgendwie in meinem Wahn angestrichen gehabt, warum weiß ich leider nicht mehr, zumal ich nicht ein einziges Lied von der Truppe kenne, welche mich auch kaum überzeugen konnte und daher vollkommen belanglos an mir vorbei ging.

Beim Biernachholen wurden kurz Obscure Infinity gestreift welche ich wohl leider mit den zuvor spielenden December Flower verwechselt hatte und auch hier vertrieb mich das übertriebene Gepolter eher, als dass es mich fesseln konnte. Wie sich vielleicht andeutet, bahnten sich erste Anzeichen an die meinen Ruf als Mister Demenz manifestierten.

Dann kam Ghost Brigade auf die ich mich nach dem übergenialen Auftritt 2009 auf dem Summerbreeze tierisch gefreut hatte und wir konnten uns wirklich gute Plätze zentral vor der Bühne in der zweiten Reihe sichern. Was dann folgte war aber eher traurig, denn überzeugend. Natürlich muss mit einem stärkeren „Bassgefühl“ gerechnet werden, wenn man wenige Meter vor dem überdimensionalen Subwoofer steht, trotzdem war der Sound zu basslastig, die Vocals anfangs viel zu leise, die Gitarrensound war ein paar mal stark übersteuert und die clean Vocals hatten einen viel zu großen Hall. Wenn das Echo gut eine Sekunde hinterherhinkt, wirkt dies nicht mehr tief sondern störend, da unpassend überlappend. Ein für mich sehr enttäuschender Auftritt, welcher nicht an der Performance, sondern allein an der Technik kläglich scheiterte.

Limitiert auf 700 Stück, unterschrieben
rotes Vinyl und gehört: MIR!!!
Zu Haradwaith spähte ich kurz ins Newcomerstage, welche mir unterbewusst etwas sagten und auch vielversprechend klangen. Leider hatte ich nicht sonderlich viel Zeit dafür, ich musste ziemlich schnell zum Merchstand, mir die limitierte Ghost Brigade EP in rotem Vinyl angeln und das ganze unterschreiben lassen. Nachdem sich irgendwann herauskristallisierte wer jetzt überhaupt dazu gehört, da gefühlte fünf Bands gleichzeitig dort rum standen, wurden schnell Hände geschüttelt, Unterschriften getätigt und das ganze sicher im Auto verstaut.

Nile hatten in meinen Augen wieder einen recht öden Auftritt und fanden daher auch kaum Beachtung. Zwischenzeitlich war ich arm wie Kirchenmaus da ich geistig umnachtet alles kaufte was man mir vor die Nase hielt was bei der Ankunft daheim für das ein oder andere „Warum hab ich das eigentlich gekauft und vor allem für den Preis?!“ sorgte.


Ein ziemliche "sauberes" Bild. Schön anzusehen auch
der Allzweckreiniger und das Aushilfstaschentuch
namens Toastbrot. Nicht 4 lagig, sondern körnig.
Headliner des Abends waren Immortal, welche mit reichlicher Verspätung auf die Bühne tanzten. Und es war ulkig, wer ihre Videos kennt weiß was einem erwartet und so wurde auch gleich beim ersten Lied wie wild von links nach rechts gerannt, Grimassen gezogen und legendäre Crap Moves getätigt. Und wenn sich dies eine Band erlauben kann, dann einzig und allein Immortal. Dass das Ganze nicht komplett zur Farce verkam, dafür sorgte die musikalische Kompetenz welche wesentlich ausgereifter war, als man dies auf dem ersten Blick vermuten mag. Und sooo reinrassiger Black Metal ist das ganze sowieso nicht. Da das Ganze inklusive Wartezeit zwei Stunden locker überschritt, pendelte ich zwischendurch ein paar mal zum Campingground und zurück, bevor ich das Ende sitzend genoss. Umstehende Personen versuchten sich permanent an Imitationen, sodass dort auf jeden Fall ebenfalls für genug optische Aktion gesorgt war. Irgendwann pflanzte sich noch ein netter Franzose neben mich auf den Boden und nach ein paar Gesprächen und kurzem Abstechern in die Metaldisco war es an der Zeit den Rückzug anzutreten.


Ein zufällig fotografierter schöner Mann mit
zuviel Sonne im Gesicht.
Am nächsten Morgen war mir immer mal wieder speiübel da mir der permanente Schluckauf inzwischen ordentlich auf den Magen schlug, trotzdem war ich pünktlich mittags zu Nocte Obducta am Start. Natürlich war dieser Auftritt lange nicht so intim wie ein paar Wochen zuvor im Steinbruch, trotzdem hatte dieser leider viel zu kurze Auftritt viel Charme und Klasse. „Es fließe Blut“ war natürlich erneut der Anheizer und auch sonst bot die Band einen stark verkürzten Streifzug durch ihr Schaffen. Die Ansagen waren erneut geprägt von Blödeleien und viel Humor, „Und Pan spielt die Flöte“ wurde trotz Wunsch des Publikums erneut nicht gespielt, wäre aber auch zeitlich unmöglich gewesen. Dafür ein Song mit nur zwei Riffs, denn das konnte sie noch schnell spielen.

Archgoat war dann überwiegend die Hintergrundmusik, während es sich bequem auf dem Rasen gemacht wurde. Performance folglich nicht gesehen, musikalisch war das ganze nicht zwingend aber annehmbar.

Da das Geld nun endgültig alle war, wurden die letzten Euronen zusammengekratzt um sich den Shuttelbus leisten zu können. Dieser war nämlich ausnahmsweise nicht umsonst und/oder preisgünstig sondern kostete jeweils satte 1,50€ - sprich inklusive Rückfahrt 3€. Die Fahrt war ähhh interessant… da die Thüringer Straßen stolz Pate für manch Achterbahnentwurf standen und der Busfahrer ein verkappter Formel 1 Pilot war, wirbelte der Magen munter drauf los. Ausnahmsweise war ich verdammt froh am Vorabend nicht mehr gesoffen zu haben.

Während der nah an der Haltestelle liegende Edeka Markt noch prall gefüllt war, starb die kleine Ortschaft in der Tiefe fast vollkommen aus. Die unverschämt überteuerte Pizza in dem kleinen Restaurant auf dem großen Markt(?)-platz hatte zumindest einen gewissen Desperadoflair.
Meine Definition von angenehmer Festivalgröße

Frisch gestärkt legte ich mir endlich die coole Flöte zu mit der wir zu viert als Quartett die ganze Nachbarschaft in Flucht und Tinitus bliesen und freiwild’sche Inzestlieder mitten aus dem Leben coverten. Leider sind die Vocals im einzigen Video etwas arg B.Trunken und kaum hörbar und der sadistische Tonfall der Blasinstrumente übertrieben geschönt. Aber mal schauen was ich aus der Tonspur in der Zukunft noch anstellen kann… *hehe*


Nachdem noch die unglücklich und unabsichtlich platt gewälzte Maus - welche zuvor provokant auf die Campingstühle schiss um sich anschließend in suizidaler Manier unters Zelt zu werfen - erfolglos in der Havanaflasche beerdigt wurde und daher umsonst schön gepflegt wurde, beendeten wir die saftende Angelegenheit und konzentrierten uns wieder auf das Line-up.

Insomnium waren an der Reihe welche vor einem schönen Bühnenbild eine sicherlich tolle Show ablieferten, nur war mir lediglich in dem Moment die Laune etwas abhanden gekommen, insofern ließ mich der Auftritt leider unverdient kalt.

Während wir Tankard passen ließen – stocknüchtern als morgiger Fahrer – war mir noch weniger nach Bier Metal, kühlten die Außentemperaturen auf frostbittene 9° ab, kombiniert mit einem gefühlt sibirischem Wind.

Zum Glück kein Kohlenmonoxidunfall, aber leider
wieder ein Todesopfer auf einem Festival.
R.I.P. Maus! =\
Zum Glück hatten Naglfar ordentlich Pyro an Bord, sodass recht weit vorne stehend, ein wenig Wärme in die kalte Welt getragen wurde. Auftauen musste ich im wahrsten Sinne des Wortes auch bei diesem Auftritt, welcher technisch nicht einwandfrei begann, sich zunehmend aber steigern konnte und gegen Ende wahrlich annehmlich war. Auf den Sack gingen mir da höchstens die permanenten Egodrängler denen ich am liebsten irgendwelche wichtigen Sehnen an der Kniekehle hätte kürzen wollen.

Bei Behemoth, der letzten Band und dem letzten Headliner hatten wir einen besseren Platz variierend in Reihe zwei bis vier und bis auf französische Camper mit überdimensionalen Rucksäcken direkt vor der Bühne (wtf?!) konnten die meisten Eindringlinge erfolgreich abgeblockt werden.
Und es hatte sich mehr als nur gelohnt. Zwar waren erste Körperteile gefühlt auf Eis liegend, doch der übermächtige Sound und die imposante Bühnenshow waren mehr als Entschädigung genug. Von Fahnenträgern, Pyroeinsatz bis hin zu brennenden umgedrehten Kreuzen und „Konfettiregen“ – das ganze war nicht nur ein Konzert, das ganze war eine perfekt inszenierte und zelebrierte schwarze Messe. Der Sound war druckvoll und böse, die kleinen Podeste ließen die Band und den Sänger wie überdimensionale und mächtige Priester erscheinen und es war mehr als nur sehenswert. Extrem geil gemacht!!


Damit war das Festival auch schon mehr oder weniger vorbei und nach einer komplizierten Wurfzeltverstauung am nächsten Morgen konnte irgendwann am frühen Mittag die Abreise beginnen.

Als Fazit lässt sich sagen: Angenehme Größe, sehr gute Preise, freundliches Personal, ein insgesamt starkes Billing, überwiegend guter Sound der in meinen Augen leider die falschen Bands im Stich ließ und eine lohnenswerte Veranstaltung. Auf jeden Fall eine Erwägung nächstes Jahr wert.
Es war toll nach teilweise über einem Jahr wieder die ganzen alten Chaoten zu sehen und wenn ich noch ein zufällig drei Schlusssätze verlieren sollte dann:
1.)    Wenn jemand mit „Obacht ich…“ anfängt dann renn!
2.)    Irgendwie war ja doch mehr als genug Pavillon für alle da!
3.)    Und zum Schluss… wer dabei war, wird den ganzen Bericht irgendwie lustiger finden…

PS: Wie konnte ich den vergessen... "Schwätz mir doch kei Varg Patch a mei Kudde nah!!"Überspruch des Festivals schlechthin... =D



Obligatorische Grüße gehen an:
Caro, Dennis, Patrick, Benni, Nick, Max, Sandra, Forentrolle, Dichtsäcke, deutsch sprechende Franzosen, irgendwelche Kinder, Frankfurter Bierspender und dem ganzen Haufen. Wenn ich jemand bewusst ignoriert habe war dies Absicht, falls vergessen – ihr wisst ja: Ich bin Mr. Demenz… ;)

Sonntag, 26. August 2012

Media Control Single Charts – KW 34, Nr.#4: Taio Cruz - World In Our Hands


Da sich auf den vorderen Plätzen nach wie vor kaum etwas tut, hat dismal die Nummer 4 die Chance auf eine Erwähnung. Auch dieser Künstler ist mir bislang völlig unbekannt. Ach ja und es soll sich hierbei um den offiziellen Song von Olympia 2012 handeln.

Das Lied selber ist ein sehr glatt geschliffener Pop-Song mit einigen elektronischen Elementen und einem bemühten Versuch episch und erhaben zu klingen. Wie gesagt, Versuch und das Problem bei reibungsfreien Liedern ist: sie bleiben nicht hängen!
Ich würde nicht sagen, dass der Song total schlecht wäre, er ist aber auch nicht besonderes und kommt sehr beliebig, lieb- und belanglos daher.

Das Video sampelt viele Bilder von Olympia und erfüllt seinen Zweck als offizielles Olympia Lied, mehr aber auch nicht.


Das Lied bekommt von mir: 1 Stern
Das Video bekommt von mir: 2 Sterne



Youtube Video:

Samstag, 25. August 2012

CD Einkäufe 2012

Da mir die letzte CD Einkäufe Liste definitiv zu lang wird und in der Regel eigentlich auf ca. 5 Stück begrenzt gedacht war, sammel ich hier jetzt meine ganzjährlichen Einkäufe. Zudem werde ich nach und nach alle CD's mit einem (X) kennzeichnen, welche ich schon angehört habe und theoretisch durch den Zufallsmodus als Rezession ausgewählt werden können. Neulinge in meiner Musiksammlung werde ich rot markieren! Blau ist noch nicht bei musik-sammler.de eingetragen. (wurde inzwischen eingetragen)

Ich werd mir auch ungefähr ausrechnen welche Unsummen ich dafür auf den Tisch geblättert habe und generell einfach eine Ordnung erstellen. Auf musik-sammler.de ist dies nämlich nur bis zu den letzten 30 CD Einkäufen so chronologisch gesichert, was angesichts meiner Kaufwut absolut nichts ist... o.O


______________

Anthrax - Worship Music (X)
Anastacia - Not That Kind (Geschenk!)
Jonny Cash - At Madison Square Garden
(Geschenk!)
Thy Light - Suici.De.pression (Bootleg) (X)
Diadema Tristis - Ways Of Relief
Astral Tears - Hypnotic
Ironware - Break Out
Hollow - Modern Cathedral
Cortizone - Selling Out For The Sucker
Cradle of Filth - Nymphetamine
Paradise Lost - Icon
Dark Funeral - Attera Totus Sanctus (Promo CD)
Death - The Sound of Perseverance (Promo CD)
Hearse - Dominion Reptilian (X)
Paradise Lost - Forever Failure (ausstehende Lieferung)

But We Try it - Dead Lights (X)
No End in Sight - Consequences (X)
The Atlas Moth - An Ache For The Distance (X)
Atoma - Skylight (X)
Geïst - Galeere
Rwake - Rest (X)
Ektomorf - Black Flag (X)
Downfall of Gaia - Suffocationg In the Swarm of Cranes (X)
Drips of Lies - Failure (X)

Opeth - Damnation (X)
Arafel - For Battles Once Fought (X)
Mercenary - Metamorphosis (X)
Deathstars - Night Electric Night (X)
Anathema - Pentecost III / The Crestfallen EP
Longing For Dawn - A Treacherous Ascension (X)
Insomnium - In the Halls of Awaiting (X)
Mystic Circle - The Bloody Path of God (X)
Amorphis - Am Universum
Arkona - Slovo
Vallenfyre - A Fragile King (X)
Bethlehem - Dark Metal
Mortal Love - I Have Lost
In this Moment - Blood (X)
Howl - Desolation And Perversion (lim. 100 Stk.)
Svart, Kaldt, Død - Evige Hvile (lim. 50 Stk.)
Drowning - Into Nothingness (lim. 100 Stk.)
Ghornumn - Misanthropical Dreams (lim. 100 Stk.) (X)
Leichenstätte - Schmerzen der Vergangenheit (Nr. 06/100)
Valefor - Screams of Suicide (lim. 100 Stk.)
Forgive Me - Last Drop of Life (Nr. 59/150)
Split: Three Days of Suicidal Hatred [ Have a Nice Day - Unending - Suicidal Anorexia] (lim. 100 Stk.)
Cold Cry Grave - Demo 2010
Split: The Last Rain and the First Snow [Intenebriz - Kpax]
Split: Хвиля Відчаю (Wave of Despair) & Відчуження (Alienation) - s/t (Nr. 19/50)
Geriht - Sinret Eid
Vranorod - From the Winter so Close (lim. 80 Stk.)
Gmork - In Embrace of Cold White Dust
Epitimia - О Ты, Чье Имя Мрет На Трепетных Устах (lim. 100 Stk.)
A Forest of Stars - Opportunistic Thieves of Spring (X)
The Chasm - Farseeing the Paranormal Abysm (X)
Vinterriket - Firntann (lim. 500 Stk.) (X)
Drowning the Light - Of Celtic Blood and Satanic Pride
Sin Fang - Summer Echos (X)
Sójaruun - Talv
Uruk-Hai - Cirith Ungol
Branikald - Хладавзор
Jazzpospolita - Impulse
Dooom - Psychonaut
Zaar - Zaar (Mini CD, lim. 50 Stk.)
Dead Man's Hill - Transformation (Songs Of The Fourthcoming Apocalypse: Chapter 2)
Koldvoid - Ghost Staring at the World (lim. 50 Stk.)
Sleeping Village - Fragments (X)
Les Chants de Nihil - Ma Plus Douce Vermine
Les Fleurs du Mal - Schattenfeuer (lim. 300 Stk.)
Experiments in Darkness - About Facts and Murders
Abesse2/084 - Monotown View
Split: Weeping Spirits: An Ode to Sorrow in Main [ Fornicatus - Apathia - Andrarakh ]
Split: Visionaries of Valiant Vagaries [ Andrarakh - Triumphus Mortis - Gorrenje - Moviemento d'Avanguardia Ermetico ]

Bloc Party - Four More EP (Heft CD + V.A. ME 188) (X)
Twisted Sister - Best of
Ted Nugent – Craveman

Victory - Temples of gold
Victory - Culture killed the Native
Little Angels - Young Gods
Mötley Crüe - Too fast for Love (X)

Dio – Magica (X)
Katmandu – Katmandu (X)
Wasp - The headless Children (X)
Wasp - Inside the electric Circus
Wasp - The crimson Idol
Wasp – Wasp
Queensryche - Unplugged and other Stories
Grave Digger - Heavy Metal Breakdown (X)
Vengeance - Back in the Ring (X)

Thunder - Laughing on Judgement Day
Thunder - Behind closed Doors
Black Sabbath – Dehumanizer
Dokken - Long Way Home
Saxon - Rock the Nations (X)

Iron Maiden - No Prayer for the dying
Victory - Dont get mad get even (X)
...
Alice Cooper - Dragontown

Thunderstorm - Tools of Destruction
Skid Row - Slave to the Grind

Wet Animal - Wet Animal (X)
Thunderstorm - Faithless Soul
Sahg - II
Reverend Bizarre - Harbinger of Metal

Thunderstorm - Sad Symphony (X)
Thunderstorm - Witchunter Tales
Abdullah - Graveyard Poetry
Forsaken - Anima Mundi
Oversoul - Seven Days in November

Lordi - Deadache
Lordi - The Arockalypse (Special Edition) (X)
Lordi - The Arockalypse (doppelt in Sammlung!) (X)
Lordi - The Monsterican Dream (X)
Lordi - Get Heavy (X)
Katatonia - Dead End Kings [LP] (lim. Special Edition, 2 LP + CD + DVD) (X)
Meat Loaf - Bat out of Hell [LP]
Overkill - Under the Influence [LP]
Katatonia - Dead End Kings (verkauft) (X)
Sworn - The Alleviation
Dead Silent Slumber - Entombed In The Midnight Hour
Sycronomica - Gate
Lord Belial - Revelation (Promo)
Svartahrid - As The Sunrise Flickers
XIV Dark Centuries - Den Ahnen Zum Grusse
Cradle Of Filth - Damnation and a Day

Secrets Of The Moon - The Exhibitions EP
Thyrfing - Hels Vite (doppelt in Samlung!) (X)

The Piano Collection (25 CD-Box) (3x in Sammlung!)
Nox Aurera - Ascending In Triumph
Tristania - Tristania
Siebenbürgen - Darker Designs & Images
Shadowgarden - Ashen (X)
Blind Allegiance - Blind Allegiance
Ghost Brigade - In The Woods (Jonny Wanha Remix) – Soulcarvers (Acoustic)
Xasthur - Suicide In Dark Serenity
Sólstafir - Masterpiece Of Bitterness (X)
Nargaroth - Black Metal ist Krieg (A Dedication Monument) (X)
Austere - Only the Wind Remembers
Syrach - A Dark Burial
Forgotten Tomb - Springtime Depression
Blodarv - Civitas Diaboli
Bethlehem - Stönkfitzchen
Havok - Rebuilding Sodom
Saturnus - Paradise Belongs to You (2CD)
Years of No Light - Live at Roadburn 2008
Almah - Motion (X)

Deathvastation - ... And Left Will Be None (X)
Grave - The Dark Side of Death (Legacy Beilage) (X)
Cypecore - Innocent (X)
Cypecore - Take The Consequence

Der Weg einer Freiheit - Unstille (X)
Placebo - Black Market Music / Placebo
(2CD) (X)
Furcate - Epitaph For The Colossus
(X)
Saturnus - Martyre (X)
Lady Gaga - Born this Way
(X)
Various Artists/Sampler - More 60's (X)
Descending - New Death Celebrity
(X)
Ahab - The Giant
Dark Fortress - Ylem (X)
Paradise Lost - Tragic Idol
(ltd. Edition 2 CD Box)
Woods of Ypress - Woods 5: Grey Skies & Electric Light
Moonspell - Alpha Noir / Omega White (X)
Anathema - The Silent Engima
Katatonia - For Funerals To Come...
Bloodbath - Resurrection Through Carnage (X)
My Dying Bride - Trinity
Cryptic Wintermoon - Fear (X)
Sabaton - Metalus Hammerus Rex (X)
The Vision Bleak - The Wolves Go Hunt Their Prey (X)
The 11th Hour - Burden of Grief (X)
Agalloch - The Demonstration Archive: 1996-1998 [LP]
Agalloch - Whitedivisiongrey [LP] (2x in Sammlung!)
Iced Earth - Dystopia
(X)
Lana Del Rey - Born to Die (X)
My Dying Bride - Songs Of Darkness, Words of Light
(X)
DCVDNS - Brille (X)
Primordial - Redemption At The Puritan's Hand (X)
Alcest - Les Yoyages De L'Âme
(X)
Sólstafir - Svartis Sandar (X)
Before The Dawn - Deathstar Rising (X)
Insomnium - One For Sorrow (X)
Woods of Ypres - Woods IV: The Green Album (X)
Simon & Garfunkel - The Hits Collection Part 1 (X)
Type O Negative - Bloody Kisses
(X)
Nirvana - Nevermind
(X)
Marilyn Manson - Smells Like Children
Bootleg(?) (X)
Paradise Lost - In Requiem (X)
Dio - Diamonds - The Best Of Dio
Blind Guardian - The Forgotten Tales
Dir en Grey - Uroboros
(X)
Swallow the Sun - Emerald Forest And The Blackbird
(X)
TheArtOfFusion - Rhizomism (X)
Brand New - Daisy
(X)
Agalloch - Marrow of Spirit
(X)
Isole - Born from Shadows (X)
Nocte Obducta - Verderbnis (Der Schnitter kratzt an jeder Tür) (X)
Farsot - Insects (X)
Amorphis - Skyforger
(X)
Diabolo - Eternium (X)
Katatonia - Dance of December Souls
(Re-Release) (X)
Communic - The Bottom Deep (X)
Ghost Brigade - Until Fear No Longer Define Us (X)

Darkest Horizon - Shattered Skies (X)
All Will Know - Contract. (X)
Demons & Wizards - Demons & Wizards (X)
Katatonia - Brave Murder Day
Re-Release (X)


Summe: 1486,90 € 
[...]

Sonntag, 19. August 2012

Media Control Single Charts – KW 33, Nr.#3: Gusttavo Lima – Balada


Auf der Nr.#1 befindet sich die letztwöchige Nr.#2, welche diesmal vom Spitzenreiter der davor liegenden Woche belegt wird. Somit ist der heutige Neuling auf Platz 3 wiederzufinden.

Und ehrlich gesagt hab ich darauf überhaupt keine Lust. Ein konturloser 08/15 Styler im pinken Oberteil, vor einer bunt blinkenden Bühne mit durchschnittlichen Sangeskünsten und penetrant eintönigem und nervigem Gedudel a là Shakira, frenetisch von einem Geschmacksverirrten Publikum bejubelt.
Damit ist Musik und Video schon auf einem Schlag beschrieben und der Prototyp von Musik, welche für mich das Radio hören teilweise zur Tortur werden lässt. Aber hey es klingt nach Sommer und da es jetzt ja so heiß ist…. *jubel* …

Das Lied bekommt von mir: 0 Sterne
Das Video bekommt von mir: 0 Sterne



Youtube Video:

 

Donnerstag, 16. August 2012

... keine Pause ...

Soeben schnell ein dreieinhalbminütigenes Review in den mp3 Player über das Party.San eingesprochen um nichts zu vergessen oder zu vermischen, da mir für die textliche Wiedergabe bislang die Zeit fehlte.

Jetzt geht es sofort weiter auf's Summer Breeze Festival, war gestern nur zeitlich nicht mehr zu schaffen. Die Berichte werden aber eher gegen Ende des Monats erscheinen, da ich unmittelbar nach dem Festival viel arbeiten muss.

So viel sei gesagt, Party.San war toll, mit einer großen Gruppe - 15 Live Acts gesehen, viel zu viel Geld für Shirts und CD's ausgegeben und ein >T3rr0rkr4ch< Remix könnte ebenfalls möglich sein. Pfeife sei dank... ;)

Dienstag, 14. August 2012

Media Control Single Charts – KW 32, Nr.#2: Asaf Avidan, One Day / Reckoning Song (Wankelmut Rmx)


Media Control Singel Charts – KW 32, Nr.#2: Asaf Avidan, One Day / Reckoning Song (Wankelmut Rmx)

Nachdem ich erst gestern (okay vorgestern, aber der Tag ist noch keine zwei Stunden alt von daher) vom Party.San heimkam, war es natürlich unmöglich pünklich ein Chartsupdate abzuliefern. Auf der Nummer 1 hat sich sowieso nichts geändert und Lykke Li – I Follow Rivers thront nun dort schon die 5te Woche!

Daher die Nummer zwei: Asaf Avidan mit einem Remix oder eher Wankelmut mit einem Remix eines Liedes von Asaf Avidan. Wie auch immer – das Lied plätschert mit einem recht monotonem Beat vor sich hin, geht eventuell leicht in die Tip Hop Ecke, wobei ich mich da zu wenig auskenne um dies zu 100% zu behaupten. Die Vocals… hach, ich werde damit einfach nicht so ganz warm. Beim zweiten Durchlauf zwar nicht mehr ganz so abgeneigt, aber teilweise sind sie mir zu verzerrt, zu unreal. Was damit bezweckt werden sollte ist mir schon klar, in meinen Augen wurde dieser Effekt aber leicht überstrapaziert. Heißt auf Deutsch, es nervt mich teilweise, trotz der Tatsache, dass es durchaus a) ein Ohrwurm ist und b) in den klaren Passagen eine verzweifelte Kraft hat, welche die richtige Dosierung Melancholie abbekommen hat.
Das Video hab ich entweder überhaupt nicht verstanden oder beherbergt einfach eine Pseudointellektualität indem es mit schmutzigen Farben inflationär mit surrealen Partyszenen um sich wirft. Sollte es da auch nur ansatzweise um Liebe gehen, so habe ich eine andere Auffassung dessen. Lied find ich mau, Video noch mauer…

Das Lied bekommt von mir: 2 Sterne
Das Video bekommt von mir: 1 Stern


Youtube Video:

Mittwoch, 8. August 2012

Bis dann...

... ich war versucht mal wieder ein CD Review fertig zu schreiben, aber hat leider nicht hingehauen. Jetzt kommt die nächsten Wochen definitiv weniger Content, da ich jetzt zwei Festivals in zwei Wochen besuche und zwischendruch wieder arbeiten muss. Auch die Media Control Charts "Analysen" werden sich aufgrund dessen verschieben und/oder abgesagt werden.
Ich hoffe zwischendurch schon den ersten Bericht unter Dach und Fach zu bringen, kann dies aber leider nicht garantieren.

Solange euch jedenfalls viel Spaß beim was auch immer und für jeden der in der Zeit ebenfalls auf ein Festival geht: Schlaft verdammt nochmal nicht in der Nähe eines Grills!! Leider gab es auf Wacken nach dem Ragnarök Festival schon den zweiten Toten durch Kohlenmonoxidvergiftung dieses Jahr. Und das muss nicht sein... :o

Montag, 6. August 2012

taff halt's Maul!

Just beim durchzappen beim Stichwort "Festival" bei taff (Pro7) hängen geblieben und hätte im Nachhinein sofort wegschalten sollen.

Die "in" und "outs" auf Festivals. Da brüt ich mir ja vor Ungeduld schon einen ab, muss ja wissen was ich schnell noch kaufen muss.

Thema 1: Outfit
Wayne Promi irgendwas hat einen schicken Fummel auf einem Festival an, mit Ketten und was weiß ich. Eine Umfrage wie Festivalbesucher von Rock am Sack dies finden und die propagierte Meinung, dass man so das perfekte Festivaloutfit hätte. Also "in".
Bitte? Ein Festival ist verdammt nochmal keine Modenschau sondern ein Musikevent mit Krach, Lärm, Matsch und Alkohol. Bling-bling Ketten sind sowas von fehl am Platz und haben nicht gerade eine lange Lebensdauer. Sollten jetzt Schicki-micki Schlampen auf Festivals breit machen, dann gute Nacht... *kotz*

Thema 2: Luftgitarre
Für nur 35€(!!) kann man sich ein auf minimalistische Länge verkürztes Griffbrett verschwendkaufen und mit Hilfe eines Sensors Geräuche beim zappeln erzeugen. Fazit war: zu teuer und macht keinen Spaß, somit "out".
ALLEIN SCHON DIE ERWÄGUNG!!!! -.-

Thema 3: Pappkartonklo
Für nur 25€(!!) kann man sich einen Karton kaufen, welchen man zusammengebastelt als Klo benutzen kann, weil diese zu dreckig, zu voll und was weiß ich wärem. Das gänze wäre auch mit Folien ausgestattet und wow... damit halt "in".
Jeder zweite besoffene Festivalbesucher, dem das verdreckte Klo sowieso nichts mehr ausmacht, da die Grenzen des hygenischen Mindeststandarts erfahrungsgemäß schon auf einen Zustand nahe 0 geschraubt wurden - kann mit Panzertape allein sowas bauen, was billiger, spaßiger und sicherlich auch nützlicher ist. Und hallo was daran jetzt besser neben seinem Zelt in einen Karton zu scheißen?!


Liebes taff Team - der ganze Beitrag war unnütz und "out". Sendet doch mal irgendwas anderes tolles. Wie wär's mal mit "Wacken"? Darüber wird sooo selten berichtet und die Berichte sind dann auch immer so lustig und treffend und... ach halt's Maul!

[H]atealusicore! -.-

Samstag, 4. August 2012

+++ Pussy Riot – Oder warum Musik ihre Freiheit braucht +++

Das ganze ist heute mehr als nur eine News, sondern auch ein persönliches Plädoyer für Freiheit von mir selbst. Entsprechende Bereiche sind kursiv geschrieben. Es darf mir gerne ausdrücklich widersprochen werden, sollte ich eurer Meinung nach daneben liegen. Kommunikation ist alles. ;)

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Ordentlich Staub aufgewirbelt hat vor kurzem die Meldung, dass die Mitglieder von Pussy Riot für ihren provozierenden Auftritt in einer Kirche festgenommen wurden und in einem wohl alles anderem als fairen Prozess zu bis zu 7 Jahren Haft wegen „Hooliganismus aus religiösem Hass“ angeklagt werden.

In einer einmütigen Aktion hatte die maskierte, feministische Punkband Anfang Februar in der wichtigsten orthodoxen Kirche Russlands ein musikalisches Gebet inszeniert in dem sie um die Vertreibung Putins beteten. (Heilige Mutter, gesegnete Jungfrau, vertreibe Putin!)
Unter anderem kritisierten sie den Führungsstil Putins und die aggressive Einmischung der Kirche in die Wahlen, welche empfahl Putin zu wählen.

Seitdem sitzt die Band in Untersuchungshaft und letzten Monat wurde die Anklage erhoben, welche weltweit für Aufruhr sorgt. Putin und jetzt sogar die Kirche äußerten sich zwar darüber, dass man etwas milder mit den Künstlern umgehen soll, allerdings kann dies auch nur politisches Kalkül sein.

Ich lege es jedem Nahe, sich das Video anzuschauen und darüber nachzudenken, ob das ernsthaft 7 Jahre Haft wert sein soll. Manche Youtube Kommentare, ob im vollem Ernst oder im Spaß geschrieben, stimmten mich doch etwas nachdenklich und traurig.





Relativierungen wie – in muslimischen Ländern könnte es dafür die Todesstrafe geben und in anderen Ländern würde so was sicherlich härter bestraft werden, sind für mich keine Begründungen sondern  illegitime Ausreden! Aussagen wie der „satanische Veitstanz“ bereite Mitarbeitern Bauchschmerzen halte ich persönlich für lächerlich!

Und genau hier kommen wir an einen Punkt, an dem sich Kunst (Musik), Ethik und Freiheit ganz fies schneiden und offenbar nicht genug Platz für alle da ist.

Dass es in angesprochenen muslimischen Ländern teilweise aus religiösen Gründen verboten ist, bestimmte Musikrichtungen zu spielen, (Beispiel wäre u.a. Black Metal im Iran)  halte ich für – diplomatisch ausgedrückt – sehr bedauerns- und bemitleidenswert.

Es mag meiner persönlichen Grundeinstellung und Meinung entspringen – ich finde aber, dass sich vor allem Religionen viel zu sehr in die kulturellen Belange der weltlichen Gesellschaft einmischen. Wenn in Polen, ebenfalls Black Metal Bands Auftrittsverbote bekommen – macht das zwar vordergründig aus Sicht der Kirche Sinn, immerhin ist diese Musikart in der Regel genau gegen die Religion gerichtet, dies  zeugt aber nicht gerade von einem säkularisiertem Land!
Viel mehr riecht das ganze nach einem alten, verranztem Ethikdogma, welches sich noch immer Machtbereiche zuschreibt, die es in einer freien, demokratischen Gesellschaft so nicht mehr geben kann!

In einer gesunden Demokratie muss es möglich sein, so etwas frei ausleben zu dürfen. Verglichen mit der oft extrem blutigen Historie diverser Glaubensrichtungen, kombiniert mit den oftmals sehr strikten und brutalen Forderungen und/oder Auslegungen dieser, verbietet es sich gerade zu, sich zum doppelzüngigen Moralapostel aufzuschwingen wenn die textliche Kritik ebenso bösartig zurück schreit.



Natürlich ist das ab einem gewissen Punkt ein sehr heikles Thema, da alles natürlich auch nicht geht – sonst wäre der öffentlichen Diffamierung und personellen, völkischen oder sonstiger Hetze Tür und Tor geöffnet, was der Begründung „Kunst“ mehr schadet, denn entspricht, trotzdem kann nicht alles per se verboten, verurteilt oder bestraft werden, was über die üblichen Konventionen hinaus geht.

Wenn Politik ins Spiel kommt, wird das ganze manchmal noch brisanter, unsachlicher und dilettantischer. Vielleicht die passende Gelegenheit um so beim Vorbeilaufen noch zu einem Seitenhieb gegen die von mir ach so geliebte Antifa auszuholen, welche mir persönlich schon manch Konzert vermasselt hat – indem uninformierte, rufschädigende, haltlose sprich falsche Vorwürfe und Anschuldigungen bei Gemeinden angetragen wurden, was zur Absage der Konzerte führte.

Das soll auf keinen Fall ein Blankoschein für nationalsozialistische Bands sein, aber es wird wohl nicht zu viel verlangt sein, sich ausführlich, ernsthaft und reflektiert zu informieren bevor man Alarm schlägt. Den gleichen Vorwurf kann man ebenfalls den zuständigen Behören machen, welche brav abnickend – ich betonte schon: per se – verbieten.

Ein Prachtexemplar an haltloser Diffamierung ist das selbsternannte „Berliner Institut für Faschismus Forschung“ welches 2008 die Paganfest Tour in Berlin mit nahezu strafffälligen Aussagen verbieten lassen wollte. Zwar gab es auch mehr als nur zweifelhafte Reaktionen darauf, der Umgang mit allen Zuschriften, ob sachlich fundiert oder nicht – war aber mehr als nur weit ab von jeglicher Seriösität.
Ich empfehle jedem Szenefremden, sich zuerst zu informieren, bevor man sich diese Unterstellungen an tut, für interessierte aber hier der passende Link:


Musik hat schon immer provoziert und angeeckt, Musik ist unabhängig vom Genre zutiefst neutral, desinteressiert und hochpolitisch zugleich – eben komplex und nicht einfach so über einen Kamm zu scheren. Was Politik betrifft, denke man nur an die Geschichte des Punks, des Raps, vergleicht Songwriter von jetzt, über 68 bis hin zu Narrenstücken im Mittelalter. Das alles ist Kultur und alles konnte nur mit Freiheit gedeihen bzw. aus dem Wunsch nach Freiheit heraus. Musik ist eine Lebenseinstellung und Musik ist wichtig!

Das in Russland nicht gerade idealdemokratische Zustände herrschen ist kein Geheimnis, aber das momentane Verfahren halte ich für eine reine Machtdemonstration. Leider auf dem Rücken von eben Pussy Riot. Denn ins Gefängnis sollte meiner Meinung nach, niemand für kritisierende Musik. Nicht in einer selbsterklärten Demokratie!

Freitag, 3. August 2012

Media Control Single Charts – KW 31, Nr.#1: Lykke Li – I Follow Rivers


Naja das hab ich mir spontan schon mal anders vorgestellt. Auf charts.de ist direkt unter den Details ein Video von tape.tv, welches sich schon mal ganz anders anhörte und aussah als das, was man als erstes auf youtube findet. Wie sich herausstellte, ist das populär verlinkte youtube Video von audiogroove, sprich ein Remix. Da tape.tv mir etwas unübersichtlich erschien und ich keinen Direktlink finden konnte, der switch zu Myvideo wo ich endlich fündig wurde.

Zum Lied – dieses startet sehr ruhig und setzt recht schnell mit einer hellen Melodie und sanfter Stimmung ein. Der Refrain greift sofort und offenbart einen unglaublichen Ohrwurmfaktor. Das Lied zeichnet sich durch eine elegante und auf das wesentliche reduzierte Schlichtheit aus. Die elektronischen Elemente wirken nicht überladen sondern passend. Getragen von einem leicht melancholischen Touch wird es von einem eben solchen Video authentisch gezeichnet und ist somit kein typischer Blender sondern überraschend stark. Dieser kleine Ausschnitt erreicht für mich zwar noch nicht die Anziehungskraft einer Lana Del Ray, lässt mich persönlich aber erstaunt aufhorchen und ist ein Hoffnungsschimmer im alternativen Pop.

Das Lied bekommt von mir: 4 Sterne
Das Video bekommt von mir: 3 Sterne



Myspace Link:
Lykke Li - I Follow Rivers 

Donnerstag, 2. August 2012

Lust auf etwas Kommerz?

Ich geb's zu, der Content hat in letzter Zeit etwas nachgelassen - was unter anderem daran lag, dass ich nicht so viel Zeit zur Verfügung hatte, wie ich sie mir gewünscht hätte und die ganzen Konzertberichte in letzter Zeit enorm viel an eben dieser auffressen.

Ich würde gerne eine verlässliche Konstante bieten können, wie ich es auch bei meinem Literaturblog inzwischen hinbekomme, dies kann ich allerdings nur - wenn ich vorarbeite. D.h. Artikel erst ein wenig ansammeln lasse, bevor ich sie gleich veröffentliche. Die angekündigten, regelmäßigen CD-Reviews waren daher leider etwas zu euphorisch. Diese und andere Langzeitprojekte bzw. angekündigten Serien werden ich daher etwas ansammeln lassen und dann - wenn es wirklich spruchreif ist, in Serie wieder starten lassen. Davor werden diese Sachen nur sporadisch erscheinen, da mehr im Moment leider nicht möglich ist.

Zwar habe ich momentan ein klein wenig Urlaub, aber die Vorbereitungen auf das Party.San Festival und das Summerbreeze Festival sind schon am Laufen und danach werde ich wieder recht lange damit beschäftigt sein. ;)

Mir kam zum Ausgleich daher eine Idee, welche nicht nur die musikalische Bandbreite enorm auffächert, sondern hoffentlich in einer Regelmäßigkeit erscheinen kann und für mich relativ schnell erledigt sein sollte.



Und zwar werde ich mir die Singel Charts von Media Control vornehmen:

Jeden Freitag nach Bekanntgabe der neuesten Platzierungen, werde ich mir die Nr.#1 herrauspicken und kurz meine Meinung zu diesem Lied kund tun. Das ganze bewerte ich mit maximal 5 Sternen und steht in keinsterweise in Konkurrenz mit den normalen Reviews, da dies nur Momentaufnahmen beim einmaligen Hören sind!

Bin ich an diesem Freitag verhindert, schiebe ich es bis spätestens dem folgendem Mittwoch nach, ansonsten entfällt der Begutachtung.

Ich werde mir die Singels natürlich nicht kaufen, sondern schau mich nach Youtube Videos um. Sollte der Zugang trotz Proxtube gesperrt sein, probiere ich es maximal einmal noch auf einer anderen Plattform, wahrscheinlich Myvideo. Kann ich mir das Lied auch dort nicht anhören oder schauen, nehme ich die im Ranking folgenden Titel.

Ist ein Lied mehrere Wochen auf Platz 1, werde ich mir Platz 2 aussuchen. Sollte dieser Titel auch schon mal erwähnt worden sein, weiche ich maximal bis Platz 5 aus. Wenn alles schon gesagt wurde, wurde alles schon gesagt und auch hier entfällt ein Kommentar.

Als Quelle nehme ich die Daten von charts.de

Das ganze ist vorläufig mal ein Versuch. Mal schauen ob das Ganze hinhaut oder schnell wieder beendet wird. Gerne lade ich jeden ein mitzudiskutieren, denn bekanntlich kann man sich über Musik ja streiten.


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Chronologie:
Media Control Single Charts – KW 31, Nr.#1: Lykke Li – I Follow Rivers
Media Control Single Charts – KW 32, Nr.#2: Asaf Avidan, One Day / Reckoning Song (Wankelmut Rmx) 
Media Control Single Charts – KW 33, Nr.#3: Gusttavo Lima – Balada 
Media Control Single Charts – KW 34, Nr.#4: Taio Cruz - World In Our Hands
Media Control Single Charts – KW 35, Nr.#5: Lana Del Rey – Summertime Sadness 
Media Control Single Charts – KW 36, Nr.#2: Xavas – Schau nicht mehr zurück 
Media Control Single Charts – KW 37, Nr.#3: David Guetta feat. Sia - She Wolf (Falling To Pieces) 
Amixor33s Charts – KW 38, Nr.? „Es gibt nichts Neues? – Fast…“ 
Media Control Single Charts – KW 39, Nr.#1: Marteria, Yasha & Miss Platnum - Lila Wolken 
...
Media Control Single Charts – KW 42, Nr.#1: Psy - Gangnam Style 
Media Control Single Charts – KW 43, Nr.#1: Adele – Skyfall 
[ENTFÄLLT!] Media Control Single Charts – KW 44:


* Wochenangaben von KW 31 bis KW 39 sind falsch und müssten von KW 33 bis KW 41 sein.